Als am Montagabend der Beitrag in der ARD gesendet wurde, war ich gespannt auf die Diskusion mit den Politikern und Herrn Sarrazin. Ich dachte an aufklärende Gespräche, aber es war wie immer, wenn Politiker reden ohne etwas zu sagen! Zu den Fakten, die Herr Sarrazin mit Zahlen belegte, hatte Herr Beckmann mit seiner schwachen Gesprächsführung nur den Einfall, dauernd zu unterbrechen. Herr Yogeswhar stellte sich als gelungenen Immigranten vor (sonst könnte ja seine Fernsehqoute sinken ),Frau Künast und Herr Scholz wollten sich immer nur totlachen. Frau Özkan, die die Probleme wirklich kennen müsste, schob sich ebenfalls als gut immigriert, mit einem Abitur von 1,6 ins Bild. Diese Immigranten sind doch garnicht an- gesprochen, sie sind doch nicht das Problem . Anstelle die Wirklichkeit zu beleuchten, die Überspitzungen einmal weg zu lassen, also nach Lösungen zu suchen,war dasn nicht einmal im Ansatz zu erkennen. Herr Scholz stellte nur einmal fest, dass doch die Sprachkenntnisse doch verbessert werden sollten – wie lange war dieser Mann denn eigentlich Minister der Bundesregierung, um auf solch tolle Idee zu kommen ? Die Methode, einen Anderdenkenden lächerlich und damit unglaubwürdig zu machen,kennen wir schon seit 1933 und führte zu schrecklichen Ergebnissen. Politiker : erkennt endlich das Problem , fragt nach den Ursachen und sorgt dafür, dass keine Parallelgesellschaften entstehen, weil sie in Deutschland nicht erwünscht sind. Das erwartet der Wähler von Euch und nicht Gezänk ,Streit und keine Lösungen! Das ist Eure politische Aufgabe, die der Wähler Euch erteilt hat. Zur Nachhilfe über die Wirklichkeit seien die Bücher von Kirstin Heisig ( das Ende der Geduld) und G.Balci ( Arabboy ) emfohlen, damit Ihr endlich aufwacht und handelt
Horst Schendel

Endlich beginnt man auch hierzulande zu erkennen, dass Gleichstellung keine Einbahnstraße in Richtung Gleichberechtigung der Frau ist. Das Bundesverfassungsgericht hat nun festgestellt, dass unsere derzeit gültige Rechtsprechung der Regelung des Sorgerechts verfassungswidrig ist. Spätestens jetzt muss man sich verwundert die Augen reiben und fragen: Wieso erst jetzt? Wieso muss das Verfassungsgericht erst eingeschaltet werden, um so etwas Offensichtliches festzustellen? Und vor allem: Warum bedurfte es erst einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, der feststellte, dass deutsche unverheiratete Väter diskriminiert werden? Eigentlich unglaublich, dass über Jahrzehnte Unrecht gesprochen wurde und niemand, kein Gericht, kein Anwalt, keine Behörde und kein Politiker geschweige denn eine Partei jemals auf die Idee gekommen sind, hier könnte etwas nicht mit rechten Dingen zu gehen. Mein Mitgefühl gilt allen Vätern, die in der Vergangenheit der Willkür der Mütter ihrer Kinder ausgesetzt waren. Und das, wie nun festgestellt wurde, zu Unrecht. Die Entscheidung unterdessen findet breite Zustimmung. Auch auf der politischen Ebene. Ein neues Gesetz soll nun umgehend erarbeitet werden. Man ist geneigt zu glauben, der laute Jubel der Politik soll die gefürchtete Frage übertönen, wer denn die Politiker davon abgehalten habe, dieses unselige Gesetz nicht schon längst geändert zu haben. Gut, dass es die EU gibt, die unserer Politik auf die Sprünge hilft.
Edgar Farin, Guxhagen

Zum Bericht über den Tod einer Berliner Jugendrichterin
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In welchem Ausmaße lassen wir eigentlich die Zerstörung von Gemeinwohl und demokratischen/rechtsstaatlichen Strukturen zu? Eine Richterin, welche offenbar ?Großtaten“ geleistet hat (die Betroffenen möchte ich einmal hören), welche gleichzeitig aber zu krank war, ihren Dienst auszuüben: alle wussten es. Es hat natürlich schon Amtspersonen gegeben, welche während der Amtszeit brutale Rechtsbrüche verübt haben, man muss das wohl im Vergleich sehen. Wohin steuert die Gesellschaft?
Gabriele Dröfke, Kaufungen

Wulff ist geeignet

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Wenn ich etwas zu sagen hätte, ich gäbe meine Stimme Herrn Wulff zur Präsidentenwahl. Er ist in vieler Hinsicht geeignet.
Dr. Adelheid Armbrecht, Hessisch Lichtenau

Wir sind umgezogen!

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Liebe Leserinnen und Leser,

ab sofort finden Sie die Leserbriefe nicht mehr an dieser Stelle, sondern im neuen HNA-Watchblog, das auch technisch und optisch verbessert wurde.
Bitte nehmen Sie den neuen Link in Ihre Lesezeichen (bookmarks) auf:
http://www.hnawatch.de/category/leserbriefe/.

Ihre
Leserbrief-Redaktion

Bevor ich mich mit vielen streite, auch Deutschland, unser Land, ist pleite. Als Politik-Experten auserkoren, haben sie die Übersicht verloren.
Es melket uns nun die EU und rundherum schaut alles zu, wenn unter tobendem Applaus, am Ende geh`n die Lichter aus.
So mancher wünscht sich nur ein Stück, von seiner Deutschen Mark zurück. Der EURO zieht, auch noch die Erben, uns kurzerhand wohl in`s Verderben.
Die Politik hat unterdessen, den Spardrang ganz und gar vergessen und schleudert unser Steuergeld, als Wohltat in die ganz Welt.
Wo bleibt die Seriösität? Zur Umkehr ist`s noch nicht zu spät. Ein schwarzer Anzug mit Krawatte, Erfolg nicht nur am Ende hatte.
Wenn ich dann mal in`s Ländle schaue, mit ?Schaffe, schaffe, Häusle baue?, dann wünschte ich der Politik, besinnt euch schnell darauf zurück.
Die Griechen, das liegt auf der Hand, fuhren ihr Land selbst an die Wand. Berlin, ihr zählt auch zu dem Reigen, drum lasst es mit dem Finger zeigen.
Wir sind das Volk – der Staat ist pleite ob ihn die Insolvenz begleite? Der Scherbenhaufen nach der Wahl, gehört dem Volk, es hat die Qual.
Politiker mit Wahlversprechen, werden diese sehr schnell brechen und ziehen, hatten sie kein Glück, sich mit Pension und Job zurück.
Manfred Pöter, Oberweser

Meine Meinung zum Bundeswehreinsatz in einem fremden Land: Bundeskanzler Konrad Adenauer hat gesagt: ?Kein Soldat soll je wieder in einem fremden Land Krieg führen.? Haben wir das vergessen? Ein Kind neun Monate unterm Herzen zu tragen, mit Schmerzen zur Welt zu bringen, es begleiten, bis es endlich erwachsen ist, dann geht es in ein fremdes Land, wo es eventuell sogar von Kindern getötet wird. Armes Deutschland. Mein Mitgefühl gilt den Müttern,deren Söhne unter den Toten sind. Jeder tote Soldat ist einer zu viel. Elly Böhm, Waldkappel

Entschleunigt euch!

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Deutet das nervöse Hufescharren der Fluggesellschaften während des Flugverbots nicht letztlich darauf hin, in welche Abhängigkeit sich sowohl Gesellschaft als auch Wirtschaft mit ausufernden Flugtransporten gebracht haben? Ist es wirklich eine Katastrophe, wenn keine Blumen oder kein Viktoriabarsch mehr aus Übersee eingeflogen werden können, bloß weil eine überraschend gekommene Glaspartikelwolke eines weit entfernten Vulkans den europäischen Luftraum (m.E. nachweislich) gefährdete. Als Betroffener kann ich die Aufregung, die sich im Zusammenhang mit dem Flugverbot ausweitet, trotz eines dadurch nicht zustande gekommenen Wanderurlaubs nicht verstehen. Als Techniker hingegen, kann ich die durch den Verkehrsminister angeordneten Maßnahmen sehr wohl nachempfinden. Zeigt das zurückliegende Ereignis nicht, dass es an der Zeit ist, Überlegungen zu einer allgemeinen Entschleunigung anzustellen? Mit fragwürdig kritischem Blick auf die Problematik zu Hartz IV, dessen Los sich die meisten sicher nicht selbst ausgesucht haben, hat ein namhafter Politiker das Zitat der »spätrömischen Dekadenz« bemüht. Jetzt hätte er Gelegenheit, den gleichen Spruch aus diametraler Sicht erneut von sich zu geben.
Reinhard Maiwald, Lohfelden

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